Warum ist ein Ölwechsel beim Schaltgetriebe sinnvoll?

19.11.2020 Wissen
Ölwechsel Schaltgetriebe mit MATHY Getriebeöl Additiven

Das Schaltgetriebe - Knechte ohne Pflege

Wenn die Zusammenarbeit nicht mehr „flutscht“.

Mal Hand auf's Herz. Wer von Ihnen hat schon mal bei seinem Schaltgetriebe das Öl gewechselt? Sehen Sie. Wenn wir mal einen von 100 Fahrzeugbesitzern als „Schaltgetriebe-Ölwechsel-Referenz“ nehmen ist das schon hoch gegriffen. Das ist Fakt und auch ganz einfach zu erklären.

Typisch Mensch, vermissen wir immer das, was immer da war und dann plötzlich weg ist. Ohne zu meckern, ohne Streit, ohne Haushaltsgeld-Diskussionen und ohne Scheidungsanwalt hat es jahrelang unauffällig seinen Dienst verrichtet. Und dann ist es plötzlich weg…ganz ohne Vorwarnung. Knack…Ruhe! Alle zärtlichen oder auch groben „Anfragen“ mit dem Schalthebel bleiben ungehört und unbeantwortet. Seit 200tkm war es immer da, wenn sie es brauchten und führte alle Befehle klaglos aus. Sie waren zusammen an der Adria und der Nordsee, in den Alpen beim Skifahren. Und nun hat es die Kündigung eingereicht und den Dienst quittiert. Geht einfach so, nach 15 Jahren ohne Gehaltserhöhung und ohne Urlaub in den Ruhestand.

Wenn man es so sieht, hatte der letzte „Knack“ (also das letzte Wort des Getriebes) diesen leisen, aber bestimmten Unterton wie „mir reicht´s!“, oder „seit 50tkm heule ich dir schon die Ohren voll…das hast du jetzt davon!“ Denn, verschlissene Zahnflanken entwickeln mit der Zeit hörbare Geräusche und lassen ein Schaltgetriebe merklich lauter klingen.

Ein Auto braucht auch Liebe

Ja, sie sind immer noch im Technik-Blog bei MATHY, und nicht im „Esoterik für Autofahrer“-Kurs. Aber wie sagte einst Rallye-Gott Walter Röhrl so treffend und auf den Punkt: „Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln. Ein Auto braucht Liebe!“

So sieht´s aus! Liebe und Zuwendung in Form von Wartung und Öl. Wer immer so lange fährt, bis irgendwas quietscht, knackt oder eine Warnlampe leuchtet wird sein Auto nie verstehen. Es ist nun mal nicht damit getan, wenn ein neuer SUV mit einem profanen Aufkleber „Bambi“ getauft wird. Ein Name allein hält „Bambi“ nicht fit. Und wenn man sieht das ein mittelpreisiger SUV die 50.000€ Marke mühelos knackt, verwundert es doch umso mehr das hier die Pflege zu kurz kommt. Woran liegt das? Vergessen das all-inklusive Service-Abo abzuschließen? Wer weiß…

Frisches Getriebeöl samt Additiv als „Dankeschön“

Was es auch ist, es wird keinen Fahrzeughalter finanziell in die Knie zwingen hin und wieder mal an die „Knechte der Kraftübertragung“ zu denken und den „Jungs und Mädels“ aus der Antriebsabteilung alle 100tkm einen Schluck Öl auszugeben. Und wenn man seinen schwer arbeitenden und oft auch Überstunden fahrenden Maschinisten mal ein dickes Lob aussprechen möchte, so kann man dies in Form einiger wirksamen Getriebe-Additive tun. Da gibt es Leichtlauf-Additive mit Zahnflanken-Schutz und reinigende Komponenten, die Schaltgetriebe wieder neues Leben einhauchen.

Wenn nicht anders vorgeschrieben ist ein Wechsel-Intervall 4 Jahren oder nach 90-100.000 km sinnvoll

Wellness-Kur für „Bulli“ und „Bambi“
Man kann sich geradezu verlieren in der Wellness-Oase für Fahrzeuge. Warum also nicht mal das tun, was die Fahrer von Automatikgetrieben schon längst erkannt haben. Frisches Öl, kombiniert mit einem Getriebeöl Additiv, wirkt wie eine Verjüngungs-Kur und sorgt für eine lange und unbeschwerte Zusammenarbeit.

Auch wenn man statt „Bambi“ einen „Bulli“ fährt, ist es mit ein paar Euro im Jahr wirklich erschwinglich seine metallischen und sich drehenden Mitarbeiter zu loyalen und glücklichen Freunden zu machen, die dann im besten Fall ein ganzes Leben bei einem bleiben. In guten wie in schlechten Tagen.
In diesem Sinne: „Schönen Gruß vom Getriebe!“

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