Wie kann ich vermeiden bei der Abgasuntersuchung (AU) durchzufallen und kann der Einsatz von Additiven präventiv helfen?

19.05.2022 Allgemein
Abgasuntersuchung erfolgreich bestehen

Kennen Sie das? Der Termin für die alle 2 Jahre fällige Haupt- und Abgasuntersuchung ist gebucht, das Auto war erst vor 3 Wochen zur Inspektion und Ihre Sommerreifen haben Sie auch kurz nach Ostern neu aufziehen lassen. Gelassenheit und Coolness ist das vorherrschende Feeling und Sie klopfen anerkennend auf das Armaturenbrett. Das Radio spielt „Don´t worry, be happy“ und Sie fahren zufrieden ins Wochenende.

Ganze 2 Minuten später: Die Motorkontrolle leuchtet auf und bittet darum, schnellstmöglich einen Werkstatt-Termin zu machen. Das Gesetz von einem gewissen „Herrn Murphy“ belegt mal wieder seine Existenz-Berechtigung. Für die jüngeren unter uns: Herr Edward Murphy, war ein Luftfahrt-Technik-Ingenieur, der nach einem misslungenen Experiment sagte: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“. Zumindest dann, wenn komplexe Systeme funktionieren sollen. Und ein modernes KFZ ist mittlerweile ein moderner Computer mit Rädern. Routinen werden abgearbeitet, Toleranzbereiche – ganz besonders die Abgaswerte – werden festgelegt und deren visuelle Darstellung für den Fahrer, wenn man sich außerhalb dieser Abgaswerte bewegt. Das Ergebnis in Form einer leuchtenden Lampe ist schon fast banal in Relation zu deren möglichen Ursächlichkeiten.

Wenn die Motorkontrolle leuchtet, kann die Ursache in falschen Abgaswerten liegen.

Was also tun, wenn die Motorkontrolle oder die DPF-Filter Lampe leuchtet, und die Abgasuntersuchung kurz bevor steht? Falsche bzw. nicht korrekte Abgaswerte sind ein sogenannter „erheblicher Mangel“ und damit besteht man keine Hauptuntersuchung deren essenzieller Bestandteil die Abgasuntersuchung ist. Jetzt ist es wichtig die Ursache zu finden und den „Mangel“ zu beheben. Die Fehlersuche kann man heutzutage per Smartphone-App oder mit der entsprechenden Werkstattsoftware zumeist völlig unkompliziert und schnell durchführen. Kompetente Werkstätten können sogar Kausalitäten herleiten, und dadurch Rückschlüsse auf den tatsächlichen Fehler ziehen. Oder wüssten Sie, dass die Motorkontrolle Ihres Diesels z.B. auch eine Fehlfunktion des Abgasrückführventils signalisiert, oder die DPF-Warnung in der Anzeige auch mal auf den Mangel von AdBlue hinweisen kann? Sehen Sie.

Benzinmotoren sind für die Abgasuntersuchung meistens besser gewappnet. Die Verbrennung von Benzinkraftstoffen ist grundsätzlich sauberer als die eines Dieselmotors. Daher sind die Parameter, sprich die Abgaswerte bei Benzinern von weniger Faktoren abhängig. Defekte Benzin-Katalysatoren sind etwa 1000 x seltener zu beobachten als verstopfte Partikelfilter eines Dieselmotors.

Reinigende Additive sollten unbedingt vorbeugend eingesetzt werden.

Handeln Sie präventiv, durch den Einsatz reinigender Additive. So ist die nächste Abgasuntersuchung ein Kinderspiel und Ihr Auto glänzt mit besten Abgaswerten und Zuverlässigkeit.

Vermeiden Sie Kurzstreckenfahrten. Ganz besonders mit Ihrem Diesel-PKW. Dieselmotoren sind im Vergleich zu Benzinern lieber im Dauerbetrieb und neigen bei ständigem Kurzstreckenbetrieb zur extremen Verkokung. Das heißt: Injektoren, Kolbenringe, Abgasrückführventil (AGR), Partikelfilter (DPF) sowie auch das Motoröl, werden übermäßig stark mit Verbrennungsrückständen belastet. Weil Dieselmotoren im Kurzstreckenbetrieb nur sehr langsam die optimale Betriebstemperatur erreichen und dann vor diesem Punkt wieder abkühlen, bildet sich Kondenswasser und sammelt sich im Motoröl. Im Extremfall kommt es dadurch zur Schaumbildung. Die so entstandene Emulsion hat mit Schmierfilm-Bildung nichts mehr zu tun, sorgt obendrein für verstärkte Korrosion im Motor und im schlimmsten Fall für einen Motorschaden durch Lager oder Kolbenfresser.

Verwenden Sie unbedingt reinigende Additive.

Unsere MATHY-Diesel und MATHY-Benzin Kuren haben ihre außergewöhnliche Reinigungsleistung bereits bei extrem verunreinigten Motoren und Abgasnachbehandlungssystemen unter Beweis gestellt. MATHY Systemeiniger sorgen schon mit der ersten Tankfüllung für eine nachhaltige Reinigung aller kraftstoffführenden Bauteile. Der folgende Einsatz der „Dieselspezialisten“, MATHY-AGR und/oder MATHY DPF-Kur befreit die entsprechenden Systeme von Kohlenstoffablagerungen und beschleunigt den Regenerationsprozess des Dieselpartikelfilters erheblich. Die MATHY Benzin/Brennraum-Kur oder die MATHY Diesel-Komplett-Kur sollte präventiv 1x jährlich zum Einsatz kommen.

Nur 1 x im Jahr

Nutzen Sie den Termin für den Reifenwechsel als Erinnerung, um auch einmal im Jahr die MATHY Diesel-Komplett-Kur zu starten und das gesamte Diesel-Kraftstoffsystem einfach selber über den Tank zu reinigen.

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Durch richtige Fahrweise und Wartung Kosten sparen.

Weiterhin sollte man die Ölwechselintervalle nicht zu lang planen. Unabhängig der vom jeweiligen Fahrzeughersteller vorgegebenen Zeiten und KM-Leistungen sollte man grundsätzlich sein eigenes Fahrprofil als Indikator für den nächsten Ölwechsel festlegen. Egal ob Benzin oder Diesel: Bei Kurzstreckenbetrieb bis zu 5.000 km/Jahr sollte man 1x jährlich Öl wechseln. Langstreckenfahrzeuge mit mehr als 20.000 km/Jahr können unter Idealbedingungen einen 40.000 km Wechselintervall fahren. So macht das sog. Longlife-Öl auch Sinn. Dieses Öl ist mit Alterungsstabilisator-Additiven grundsätzlich dazu in der Lage. Wird jedoch auch durch Kurzstreckenbetrieb durch die Bio-Anteile im Kraftstoff nachhaltig geschädigt. Somit lohnt sich ein Longlife-Öl auch erst im „Long-Distance“-Betrieb des jeweiligen Fahrzeugs.

Zum Abschluss sei noch die Fahrweise erwähnt.

Ein moderner Motor wird erst durch den jeweiligen Turbolader oder Kompressor lebendig. Diese Motoren sind durch ihren Drehmomentcharakteristik immer niedertourig unterwegs und lassen sich so natürlich schaltfaul fahren. Leider begünstigen die niedrigen Drehzahlen die Bildung von Ruß und so beginnt die Verschmutzung von vorn. Darum lassen Sie Ihren Motor auch ab und zu die oberen Bereiche des Drehzahlmessers erklimmen, wie es auch während der Abgasuntersuchung passiert. Dann gehören Sätze wie „CO-Gehalt zu hoch“, „Trübungswert schlecht“ oder „Lambdawerte unplausibel“ auf dem Prüfbericht der Abgasuntersuchung in Zukunft der Vergangenheit an. Ganz nebenbei sparen Sie Werkstattkosten für einen eventuellen Austausch des Partikelfilters oder des AGR-Ventils, die zwingend erforderliche Nachprüfung und nicht zuletzt den zeitlichen Aufwand und die Fahrerei dafür.

Ad-Blue reinigt nicht den Partikelfilter, sondern senkt den Schadstoffausstoß.

Gerade Fahrzeuge mit moderner Abgasreinigungstechnik wie Diesel-oder Otto-Partikelfilter können den selbst produzierten Ruß und in Folge deren schädliche Ablagerungen nicht ohne Additive und guten Kraftstoff loswerden. Zu oft wird AdBlue mit dem Begriff „DPF-Reinigung“ fehlgedeutet. Die Zugabe von Harnstoff (wie Eolys, AdBlue, Satacen etc.) dient lediglich der Schadstoffminderung im Abgas. Der Partikelfilter selbst reinigt sich nicht damit.

Fazit: Prävention durch Additive heißt die Devise.

Bleiben Sie am Ball und verhindern Sie hohe Reparaturkosten. Die Zugabe der MATHY-Kraftstoffadditive ist eine lohnende Investition in Ihr Fahrzeug und rechnet sich schon mit der ersten Anwendung.

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